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Sommer-Ferienkurs:

Improvisation für Alle

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Hanna Bergmann
1. Woche/Aufgabe 4 von 4: Wir üben Tonleitern für die zweite Woche
Auf die Dauer ist es etwas eintönig, nur im Fünftonraum zu improvisieren. Deshalb üben wir, um unseren Tonraum zu erweitern, Tonleitern. Da einige Anfänger neu dazu gekommen sind und auch nicht alle Klavierschüler gleich weit sind, habe ich die Übungen nach Levels unterteilt. Ordne dich selbst ein und übe dementsprechend. Scrolle nach ganz unten auf dieser Seite, um dich weiter zur 2. Woche zu klicken! Level 1 Du hast gerade erst angefangen und noch keine Tonleiter gespielt: Klicke dich durch zu Aufgabe 4. (Schaltfläche unten: zur nächsten Aufgabe) Level 2 Du hast bereits deine erste Tonleiter C-Dur gespielt. Bei den Tonleitern C-Dur, A-Moll und D-Dorisch spielst du nur weiße Tasten. Wenn du diese Tonleitern mit der rechten Hand spielst, spielst zu zuerst die Finger 1-2-3 und setzt dann den Daumen unter, um die restlichen fünf Tasten zu spielen. Bei C-Dur fängst du mit C an, bei D-Dorisch mit D und bei A-Moll mit A. Ganz einfach. Rückwärts umgekehrt, zuerst alle 5 Finger, angefangen bei 5 und dann mit dem Mittelfinger (3) übersetzen, um die restlichen drei Töne zu spielen. Übe also diese drei Tonleitern für die nächste Woche mit der rechten Hand:
Level 3 Übe die Tonleitern von Level 2, sowohl mit der rechten, als auch mit der linken Hand. Für die linke Hand verwendest du den spiegelverkehrten Fingersatz, bei den drei bisherigen Tonleitern also immer den Fingersatz 5-4-3-2-1-3-2-1.
Übe zusätzlich folgenden Tonleitern (wie auf den Grafiken angegeben) G-Dur, E-Moll, F-Dur, D-Moll. Der Fingersatz ist immer gleich, ausgenommen F-Dur mit der rechten Hand, da lautet der Fingersatz rechts: 1-2-3-4-1-2-3-4. Bei der linken Hand ist es in F-Dur wie bei den anderen Tonleitern.
Level 4 Übe die Tonleitern über zwei Oktaven, sowohl mit der linken, als auch mit der rechten Hand. In der Grafik sind die Zahlen über den Noten der Fingersatz für die rechte Hand, die Zahlen unter den Noten der Fingersatz für die linke Hand. Natürliche, harmonische und melodische Molltonleiter Die in der Farbe orange markierten Töne kannst du entweder ohne Vorzeichen üben (dann hast du eine natürliche Molltonleiter) oder mit dem eingetragenen Vorzeichen (dann hast du eine harmonische Molltonleiter, deren 7. Stufe erhöht ist). In einer Mollkadenz (I-IV-V-I) spielt man auf der 5. Stufe meist einen Dur-Akkord, d.h. man muss die Terz des Akkordes auf der 5. Stufe erhöhen. Die Terz des Akkordes auf der 5. Stufe ist der 7. Tonleiterton. Dieser wurde also aus harmonischen Gründen erhöht, deshalb heißt die Tonleiter harmonische Molltonleiter. Es gibt auch noch eine melodische Molltonleiter. Diese kam so zustande: Durch das Erhöhen der 7. Stufe der Molltonleiter zur harmonischen Molltonleiter ist ein merkwürdiger Melodieverlauf in der oberen Hälfte der Tonleiter entstanden, sie enthält nämlich eine übermäßige Sekunde, die da melodisch nicht so recht reinpassen will. Wenn man allerdings den 6. Tonleiterton auch noch erhöht (also in der Grafik den Ton vor dem orange markierten), klingt es wieder ausgewogen. Die obere Hälfte der melodischen Molltonleiter ist übrigens mit der oberen Hälfte einer Durtonleiter identisch, so kann man sich diese besser merken). Wähle während des Improvisierens aus, welche Molltonleiter sich gerade am Besten eignet. Parallele Dur- und Molltonart Mache dir bewusst, dass eine Durtonleiter und ihre parallele Molltonleiter die gleichen Vorzeichen haben und dass die parallele Molltonleiter eine kleine Terz (drei Halbtonschritte) unter dem Grundton der Durtonleiter beginnt. Es ergeben sich drei Paare: C-Dur und A-Moll G-Dur und E-Moll (bei beiden wird f zu Fis, #) F-Dur und D-Moll (bei beiden wird h zu b; b)
Zur zweiten Woche