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Meine Kindheit

Ich bin in Kaufbeuren geboren und habe bis zu meinem 10. Lebensjahr in  fünf verschiedenen Bundesländern gelebt: in Bayern, Schleswig-Holstein  (Schleswig), Berlin (Wilmersdorf), Nordrhein-Westfalen (Weeze) und im  Saarland (Neunkirchen).   Mein musikalischer Werdegang ist eher ungewöhnlich, denn als Kind hatte  ich weder Instrumentalunterricht, noch habe ich in einem Chor gesungen  oder Ähnliches. Es spielte auch niemand in meiner Familie ein Instrument,  aber meine Urgroßväter waren Orgelbauer und Kapellmeister eines  Kurorchesters, was vielleicht meine musikalische Neigung erklärt. Als Kind  äußerte ich bereits den Wunsch, Klavier spielen lernen zu wollen, doch stieß  ich damit auf taube Ohren. Dennoch war mein Berufswunsch mit 10:  Liedermacherin - neben Tierärztin, Schriftstellerin usw. ;-) 

Als Jugendliche

Als Jugendliche hatte ich ein musikalisches Schlüsselerlebnis, das mich dazu  brachte, mich mit 17 noch intensiv in die Musik zu stürzen: Mir kam eine  Aufnahme von Chopins “Balladen” zwischen die Finger. Diese musikalischen  Geschichten fesselten mich und weckten in mir den Wunsch, ernsthaft  Klavier spielen zu lernen. Als Spätstarterin, die bis zu diesem Zeitpunkt  nicht mal den Violinschlüssel flüssig lesen konnte, musste ich einige  Widerstände überwinden. Ich übte jeden Tag mehrere Stunden und  verkündete meinen Eltern, dass ich Musik studieren wolle, was sie aber als  “nicht realistisch” abtaten.    Als Studentin in Saarbrücken Bevor es zum Musikstudium kam, zog ich nach Saarbrücken, suchte mir  einen Job und studierte unterdessen Musikwissenschaft, Philosophie und  Germanistik (MA). Eigentlich wollte ich an der Musikhochschule Schulmusik  oder Musikpädagogik studieren, traute mich aber aufgrund meiner  lückenhaften Vorbildung noch nicht zur Aufnahmeprüfung.  Im Saarland hatte es mir nie sonderlich gefallen, daher beschloss ich, noch  einmal den Wohnort zu wechseln. Da ich für alles offen war, hängte ich eine  Deutschlandkarte an die Wand und zielte blind mit einem Dartpfeil darauf.  Ich traf Bremen und sah am gleichen Abend noch eine Sendung über das  “Oldenburger Land” im Fernsehen, die mir sehr gut gefiel. Da Oldenburg  nicht weit von Bremen entfernt ist, beschloss ich, direkt nach Oldenburg zu  ziehen. Ich verschenkte kurzerhand die meisten meiner Sachen und  quartierte mich mit vier Koffern in der Jugendherberge in Oldenburg ein.    Als Studentin in Oldenburg Angekommen im Bundesland Nr. 6, Niedersachsen, konnte ich alles zu  meiner Zufriedenheit regeln. Sogar meine Fächerkombination konnte ich  weiterzustudieren.  Nach einer Weile merkte ich, dass man an der Uni auch Schulmusik  studieren konnte und traute mich endlich zur Aufnahmeprüfung, die ich  bestand. Nebenbei finanzierte ich mir mein Studium selbst mit  verschiedenen Jobs im Einzelhandel, bei einer Versicherung, durch  Klavierunterricht und als studentische Hilfskraft im Sophie Drinker Institut  Bremen. Mein Studium machte mir großen Spaß; es war inhaltlich  abwechslungsreich und ich hatte eine Menge toller Lehrer und  Kommilitonen.   Besonders wichtig im Studium war für mich der Klavierunterricht bei dem  Pianisten Werner Barho. Ich machte im Studium fachpraktische Prüfungen  in den Fächern Instrumentalspiel/ Gesang, Angewandte  Musiktheorie/Komposition, Chorleitung und Produktion und schrieb meine  Examensarbeit über das Thema “Liedbegleitung als Bestandteil der  Klavierausbildung. Eine empirische Untersuchung”.  Als Musikwissenschaflerin Nach meinem Studium war ich von 2006 bis 2009 wissenschaftliche  Mitarbeiterin im Sophie Drinker Institut Bremen, wo ich bereits mehrere  Jahre als studentische Hilfskraft gearbeitet hatte. Mein Aufgaben dort waren  breit gefächert: Ich war an der Edition der Werke Louise Farrencs beteiligt,  baute eine Komponistinnen-Notenbibliothek auf, plante und organisierte  Gesprächskonzerte (war auch als Pianistin aktiv), arbeitete an der  Nachlasserfassung der Komponistin Myriam Marbe mit und schrieb  zahlreiche Artikel für das Lexikon “Instrumentalistinnen 1700-1900”.  Nebenberuflich arbeitete ich bereits - wie auch schon während meines  Studiums - als Klavierlehrerin.  Als freiberufliche Klavierlehrerin Ende 2009 beschloss ich, mich als Klavierlehrerin und Musikerin selbständig  zu machen, weil ich die Musikpraxis wieder in den Mittelpunkt stellen wollte.  Daher verließ ich das Sophie Drinker Institut. Neben meiner Tätigkeit als  Klavierlehrerin wirkte ich bei Gesprächskonzerten und Dichterlesungen als  Pianistin mit. Außerdem begann ich autodidaktisch das Harfenspiel und fing  an, eigene Stücke für den Klavierunterricht zu schreiben.  Als Musikautorin Da meine Klavierschüler und ich so gerne vierhändig spielen und es immer  zu wenig geeignete Stücke gibt, beschloss ich, selbst ein ganzes  vierhändiges Heft zu verfassen (mit eigenen Stücken und Liedern und  Tänzen aus vielen verschiedenen Ländern). Nachdem es fertig war, fand ich  zu meiner großen Freude in Gerd Kratzat von “Acoustic Music Books” einen  Verleger. So ist der Berufswunsch “Liedermacherin”, den ich mit 10 hegte,  in gewisser Weise in Erfüllung gegangen.  Meine sonstigen Hobbies Mein Lieblingshobby ist immer noch die Musik, daneben habe ich aber auch  noch viele andere Interessen. Ich lese (Romane, Reiseberichte, Sachbücher  zu verschiedenen Themen) und schreibe auch selbst. Ich gehe auch gerne  in die Natur, mache Ausflüge und verreise gerne. 
Kurzer Überblick

Geburtsdatum:

09.05.1974

Geburtsort: Kaufbeuren 

Studium:

1) Philosophie,

Germanistik,

Musikwissenschaft (MA)

in Saarbrücken und

Oldenburg

2) Musik und Deutsch (LA)

in Oldenburg

2006-2009

Wissenschaftliche

Mitarbeiterin am Sophie

Drinker Institut Bremen

(Musikwissenschaft)

Seit 2009 selbständig als

freiberufliche Klavierlehrerin

+ seit 2018 Musikautorin 

bei Acoustic Music Books

Hanna Bergmann
Biografie